Begrüßung

Liebe Blogleser,

das hier ist mein mutig-mutig-Blog. Er ist selbst eine Mutprobe – ich traue mich öffentlich zu schreiben – auch wenn das in der heutigen Bloglandschaft nicht mehr wirklich viel Mut zu erfordern scheint – zumal ich ja ziemlich anonym auftrete (wird dann eine nächste Mutprobe).

Aber Mut soll auch das Hauptthemen des Blogs sein. Anlass war ein Zitat im kürzlich erschienenen SZ-Interview mit Berthold Beitz, der Perikles mit den Worten „Das Geheimnis des Glücks ist die Freiheit, und das Geheimnis der Freiheit ist der Mut.“ zitiert. Aber bereits davor war mir der Begriff Mut immer wieder untergekommen: Insbesondere Kants „Habe Mut dich deines eigenen Verstandes zu bedienen“ ist für mich immer noch ein (nur manchmal erreichter) Leitsatz. Und Mut gemacht hat mir (wenn auch nicht ausdrücklich) ein Gespräch mit meiner guten Freundin C (die trotz drohenden Schiffbruchs immer wieder Mut hat zu neuen Ufern aufzubrechen …).

Meine philosophische Ader ist nicht zu verbergen … Aber ich erinnere mich auch einen sehr witzigen Bezug zu Mutproben, der allerdings schon ein paar Jährchen zurückreicht. In der Schulzeit war es geradezu ein Hobby von mir und einer Gruppe durchgeknallter MitschülerInnen, sich mit (bezahlten) Mutproben vor Gott (im Zweifel dem Lehrer) und der Welt zu blamieren – etwa in dem man während des Unterrichts mit hubschrauberartigem Armgehampel um das Lehrerpult lief und „Hubschrabschrab“ rief.

So, jetzt sollten mal mindestens 2-20 Leute in der Lage sein, meine Identität zu bestimmen, falls Sie sich zufälligerweise auf diesen Blog verirren sollten. Wenn das nicht mal mutig von mir ist …

Tja, wer was um Thema Mut und Mutprobe sagen möchte, da würde ich mich natürlich auf Diskussionsbeiträge freuen …

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